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Makishi Lyda Zambia


PRESSEMITTEILUNG

Die Ausstellung ,Makishi Lya Zambia' zeigt eine reichhaltige und differenzierte Auswahl von Masken (makishi) und Masken-Charakteren der Völker am oberen Sambesi, wie sie bisher noch nicht gezeigt worden ist, da ihre ,künstlerische' Produktion im Schatten der Werke der benachbarten Chokwe-Völker standen. Die Ausstellung ist möglich auf Grund der (Feld-)Forschungen von Marc Leo Felix, Autor zahlreicher Bücher und Beiträge zur afrikanischen Kunst wie ,Maniema'. München 1989 oder ,Tanzania' Ausstellung im Haus der Kulturen der Welt bzw. Kunstbau Lenbachhaus, Berlin/München 1994 und Manuel Jordán, Kurator für afrikanische Kunst am Birmingham Museum of Art, Alabama, Autor und Herausgeber des gerade erschienenen Buches ,Chokwe!'. Art and Initiation among Chokwe and related peoples. München/New York 1998, die in dem der Ausstellung zugrunde liegendem Buche zusammengefaßt sind. Marc L. Felix wird zur Eröffnung eine Einführung geben. Die Masken wurden gebraucht für den Ablauf komplexer Initiationsriten, deren Bestehen für die jungen weiblichen oder männlichen Mitglieder des Volkes die Berechtigung zum Eintritt in die Erwachsenenwelt beinhaltete. Die Typologie der Erscheinungsformen, ihre Bedeutung und Funktion im Rahmen der Kulte, Ähnlichkeiten und Unterschiede sowie ihre Verbreitung und Entwicklung sind ablesbar an den Werken dieser Ausstellung. Die Arbeiten wurden im Herbst 1998 in der Galerie Fred Jahn in München gezeigt, mit deren freundschaftlicher Hilfe wir nun Ausstellung und dazugehöriges Buch in Essen präsentieren können. Hiernach geht diese Ausstellung ins Museum of Art in Puerto Rico.

Wolfgang Schoppmann

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