Galerie 2021

Kontakt
Archiv
Editionen
Antiquariat
 


"Subjektive Fotografie" wird von uns somit als Rahmenbegriff verstanden, der alle Bereiche persönlichen Fotogestaltens - vom ungegenständlichen Fotogramm bis zur psychologisch vertieften und bildmäßig geformten Reportage - umfaßt.

Otto Steinert, in: Subjektive Fotografie, (Katalog), Saarbrücken 1951, S. 5


PRESSEMITTEILUNG

Die 20.21 Galerie Edition Kunsthandel lädt Sie am Freitag, dem 20. Mai 2005, um 19:00 Uhr, zur Eröffnung der Ausstellung:

Otto Steinert, Fotografien 1948-1973, ein.

Die Ausstellung läuft vom 21. Mai bis zum 2. September 2005.

Otto Steinert (12. Juli 1915 Saarbrücken - 03. März 1978 Essen), ausgebildeter Mediziner und fotografischer Autodidakt, zählt zu den bekanntesten und wichtigsten deutschen Nachkriegsfotografen und wurde zur Schlüsselfigur innerhalb der ein Jahrzehnt prägenden Fotobewegung, der "Subjektiven Fotografie".

1948 begann Steinert offiziell als Fotograf zu arbeiten. Sein Wirken als Fotograf und Lehrer, als Sammler und Kurator von zeitgenössischen und historischen Fotografien fand Ansehen im In- und Ausland. Von 1959 bis zu seinem Tode lehrte er an der Folkwangschule in Essen.

Das Werk Otto Steinerts ist thematisch offen; es beschäftigt sich sowohl mit Porträts und Landschaften als auch mit Stilleben und Industrieaufnahmen. Steinert benutzte die Kamera jedoch als Gestaltungswerkzeug einer absoluten fotografischen Gestaltung und nicht mehr, um die Wirklichkeit "objektiv" abzubilden.

Diese Ausstellung entstand in enger Zusammenarbeit mit dem Nachlaß Otto Steinerts. Sie enthält nur "vintages" und umfaßt ein reiches und charakteristisches Spektrum seines fotografischen Interesses. Sie zeigt ihn auch als Vorläufer oder gar Anreger der heutigen fotografischen Möglichkeiten.


Kontakt | Archiv|Editionen | Antiquariat | Impressum