 | PRESSEMITTEILUNG
Am Freitag,
dem 8. September 2000 eröffnet die Galerie 20.21 eine Ausstellung mit photographischen
Arbeiten von Andres Serrano (* 1950, lebt und arbeitet in New York) aus den Jahren
1986, 1991/92. Die gezeigte Auswahl konzentriert sich auf die Praxisfelder Religion/Kirche,
Gewalt/Waffen, Tod und Sterben in einer Konstellation, die so bisher selten zu
sehen war. "Body and Soul", Titel einer Ausstellung in Mailand 1996, ist der genuine
Ausdruck für die Basisopposition der künstlerischen Arbeit von Andres Serrano,
der, geprägt vom spanischen Katholizismus, angesichts der Dominanz postmoderner,
dekonstruktivistischer Kunstreflexion sich nicht scheut, immer wieder das ,große
würdevolle' Bild zu wagen. Die Arbeit "The Church San Stefano II' (Bild einer
Kreuzigung Christi) war der Anlaß für die parallele Ausstellung ,Passion' - eine
kleine Hommage an Andres Serrano - , die mit Werken von A. Bickerton, M. Baer,
F. Droese, R. Mapplethorpe, G. Richter, J.P. Witkin, u.a. die anhaltende Faszination
von religiöser Praxis und Sinnfindung in der zeitgenössischen Kunst zeigt. Wolfgang
Schoppmann
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