 | PRESSEMITTEILUNG
Gustav Kluge
(* 1947, lebt und arbeitet in Hamburg und hat einen Lehrauftrag an der Kunstakademie
Karlsruhe), ist bisher von der (Kunst-)Öffentlichkeit als Maler, Zeichner und
Holzschneider wahrgenommen worden, zuletzt 1997 durch die großen Ausstellungen
in der Kunsthalle Hamburg und der Bayerischen Staatsgemäldesammlung München. Sein
plastisches Werk hat er - bis auf die Ausstellung von Holzskulpturen in St. Petri,
Lübeck 1994 - bewußt im ,Schutzraum' des Ateliers zurückgehalten. Die Ausstellung
,Eisenblicke' zeigt ein Ensemble von Eisenskulpturen, die in den Jahren 1985-87
entstanden sind, in einem Eisenkäfig, der als Idee seit dieser Zeit latent vorhanden
war und nun 1999 zur Eröffnung am 5. November 1999 realisiert wurde. Diese bisher
noch nie öffentlich gezeigte Werkgruppe, ergänzt durch 2 neu geschaffene Eisenskulpturen,
wird begleitet von einer Gruppe von Bleistiftzeichnungen aus dem Jahre 1987, Farbradierungen
auf Leinwand aus den Jahren 1988/98, der Holzschnittfolge ,Lösegeld' 1991 und
dem Bild ,Fliegenkrieg', 1984, welches die ursächliche inhaltliche Verwandtschaft
mit den Eisenskulpturen aufzeigt. Zur Ausstellung erscheint ein Buch - gestaltet
von Axel Heil - in einer Auflage von 360 numerierten und signierten Exemplaren.
Eine Vorzugsausgabe von 5 Exemplaren erhält als Beigabe eine 3-teilige Münzedition
in Bronze, Eisen und Zinn/Aluminium mit dem Titel ,Fallada'. Wolfgang
Schoppmann
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