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"Bauten werden auf doppelte Art rezipiert: durch Gebrauch und
deren Wahrnehmung. Oder besser gesagt: taktil und optisch."
Walter Benjamin:
Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit
PRESSEMITTEILUNG
Die 20.21 Galerie
Edition Kunsthandel lädt Sie am Freitag, dem 19.09.2003 um 19:00 Uhr,
zur Eröffnung der Ausstellung Matthias Hoch ein. Die Ausstellung
wird vom 20. September - 14. November 2003 gezeigt.
Matthias Hoch (1958 in Radebeul bei Dresden geboren) studierte Fotografie
an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig. In der Ausstellung
zeigt er eine Reihe aktueller Architekturfotografien. Nachdem er sich
zunächst vor allem mit der Fotografie von Innenräumen auseinandergesetzt
hat, thematisiert er in neueren Arbeiten auch Stadträume, die er in
Brüssel, Paris, Frankfurt und Wolfsburg sowie in seiner Wahlheimat Leipzig
aufnimmt.
Hochs Interesse gilt insbesondere den skulpturalen Eigenschaften architektonischer
Oberflächen und dem Verhältnis von Innenraum und Außenraum. Seine puristischen,
zumeist menschenleeren Bilder, die im Diasec-Verfahren hergestellt werden,
erfassen ausschnitthaft architektonische Details von Balkonen, Parkhäusern
oder U-Bahn-Schächten. Die Nahaufnahmen verraten nichts über den Gesamtcharakter
eines Stadtbildes, der jeweilige Aufnahmeort geht allein aus dem Titel
hervor. Durch diese Fokussierung arbeitet Hoch universale Elemente einer
zeitgenössischen Formensprache des urbanen Raumes heraus.
Zurzeit ist Hoch Stipendiat der Villa Massimo Academia Tedesca Roma.
Zeitgleich sind in den Kabinetten der Galerie Arbeiten des Düsseldorfer
Bildhauers Bogomir Ecker (*1950 in Maribor) zu sehen. Die Präsentation
ist an die Tradition fürstlicher Kunst- und Wunderkammern angelehnt.
Dominique Jagusch
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