Galerie 2021

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HansPeter Feldmann


PRESSEMITTEILUNG

Am 21. Januar 2000 eröffnet die Galerie 20.21 zwei Ausstellungen: HANS-PETER FELDMANN und MARTIN PARR; 2 Photographen, deren jeweilige Arbeitsinteressen sich auf der Ebene einer ,Archäologie des Alltags' treffen; der Blick frei von einer Gewichtung in hohe und niedere Kultur. Die Arbeiten in ihren Photobüchern, überwiegend ohne sprachliche Kommentierung, sind ,Bildkommentare' zu den Bildern, die von den Codifizierungen soziokultureller Lebenswelten handeln: Feldmann als alltagsästhetischer ,Reprograph', Parr als sezierendes ,(Farb-)Photo-Auge'. Von Hans-Peter Feldmann(* 1941, 1980 Beendigung der künstlerischen Arbeit, lebt und arbeitet seit den letzten Jahren wieder in Düsseldorf), dessen Werk inzwischen ,Kultobjekt' für eine jüngere Künstlergeneration wie J. Miller, M. Parr, C. Sherman, u.a. geworden ist, zeigt die Galerie eine Auswahl mit wichtigen Arbeiten aus 1968-1979: die komplette Folge der legendären 34 ,Bilder'-Hefte, 5 Briefe an fiktive Empfänger, die 21 ,Sonntagsmotive', 37 Photos aus der Serie ,Alle Kleider einer Frau', 1 bemaltes Spielzeugauto; sowie einige unikate, bemalte Skulpturen aus 1990/91. Martin Parr(*1952, Mitglied der ,Magnum'-Agentur, lebt und arbeitet in Bristol) hat mit seiner sehr starkfarbigen Photographie die Arbeiten der jungen britischen Photographen wie R. Billingham, H. Bond, Sarah Jones, u.a. deutlich beeinflußt. 1986 hatte er im Folkwang Museum Essen eine Einzelausstellung. Die Galerie zeigt ca. 40 Photographien aus den Jahren 1983-1999, die zu seinen wichtigsten Photozyklen gehören: Last Resort, Bored Couples, Small World, Food, Common Sense und Japonais Endormis. Ein Künstlerbuch, Arbeitstitel ,Phone-Book', ist in Vorbereitung.

Wofgang Schoppmann

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