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"Auf der Werkbank lag unter einem starken Vergrößerungsglas
das dünne, kartengroße AE-35-Aggregat. Es war in einen Rahmen gespannt,
von dem aus zahlreiche Drähte in vielen Farben zu einem automatischen
Testgerät führten, das nicht größer war als ein gewöhnlicher Tischcomputer."
Arthur C. Clarke:
2001 - Odyssee im Weltraum
PRESSEMITTEILUNG
Die 20.21 Galerie
Edition Kunsthandel lädt Sie am Freitag, dem 19.09.2003 um 19:00 Uhr,
zur Eröffnung der Ausstellung Bogomir Ecker ein. Die Ausstellung wird
vom 20. September bis zum 14. November 2003 gezeigt.
Bogomir Ecker, 1950 in Maribor geboren, wird nach dem Vorbild eines
Studiolos, eines kleinen privaten Studierzimmers, wie es in der Renaissance
als Kunst- und Wunderkammer für Sammlungen von Naturpräparaten, Kunstgegenständen
und Apparaten eingerichtet wurde, in den Kabinetten der Galerie ein
Arsenal mit aktuellen Skulpturen präsentieren.
In einigen Vitrinen werden Objekte präsentiert, von denen manche durch
schwarze Tücher verhüllt sind. In ihrer Form erinnern sie teilweise
an anthropomorphe Apparate oder Geräte aus der industriellen Produktion,
die auf den ersten Blick vertraut scheinen. Erst bei näherer Betrachtung
wird deutlich, daß sie lediglich als Verweise funktionieren, da es sich
bei ihnen durchweg um Attrappen handelt, die gar nicht einsetzbar wären.
Die Ausstellung zeigt außerdem verschiedene großformatige Arbeiten auf
Zeitungspapier, die mit silbergrauem Hammerschlaglack bearbeitet und
mit Fundstücken diverser Arten collagiert sind.
In seinen Arbeiten knüpft Ecker an eine Weltanschauung an, deren Ideal
- der uomo universale - die Fähigkeiten zur künstlerischen Produktion,
technisches Wissen und den wissenschaftlichen Blick auf die Natur noch
vereinte. Bogomir Ecker war von 1993 - 2002 Professor an der Hochschule
für bildende Künste Hamburg und ist seit 2002 Professor an der Hochschule
für bildende Künste in Braunschweig. 2002 erhielt er als erster Preisträger
den Mfi Preis Kunst am Bau.
Zeitgleich werden
aktuelle Architekturfotografien des Leipziger Fotokünstlers Matthias
Hoch (*1959 in Radebeul) gezeigt.
Dominique Jagusch
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