 | PRESSEMITTEILUNG
Am 17. September 1999
eröffnet die Galerie 20.21 die Ausstellung HENRY
BOND - GISELA BULLACHER; 2 Photographen der jüngeren Generation,
die zwei unterschiedliche photographische Arbeitsweisen repräsentieren.
Henry Bond (* 1966, lebt in London) hat im letzten Jahr eine schon jetzt
,Kultbuch' zu nennende Publikation herausgebracht: THE CULT OF THE STREET;
ein photosoziologischer Blick auf die Physiognomie des sich unablässig
ändernden ,Gesichts' des Lebens und der Menschen. Der Photograph
als Sammler sozialer Kon-stellationen und Situationen. Die Ausstellung
präsentiert neueste unikate Arbeiten aus dem Buch ,La Vie Cotidienne',
das von der Galerie als Künstlerbuch in einer Auflage von 1000
numerierten und signierten Exemplaren herausgegeben wird. Gisela Bullacher
(*1957, lebt in Hamburg) veröffentlichte im letzten Jahr ein Buch
zu ihrer bisherigen Arbeit mit dem Titel: SAMMELSURIUM. Ein strenger,
sachlicher und zugleich poetischer Blick auf die vertrauten, alltäglichen,
oft unbeachteten banalen Dinge unseres Alltagslebens, denen das spezifische
,Photo-Auge' der Künstlerin eine individuierte, individuierende
Präsenz zurückgibt, die die Ebene einer Magie der Dinge und
der darunter verborgenen anderen Sicht auf den Gegenstand eröffnet.
Gisela Bullacher wird zum Teil neue Photographien in den Gale-rieräumen
in ihrer eigenen Ordnungssicht installieren. Zur Ausstellung erscheint
eine Edition.
Wolfgang Schoppmann
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